Seebad Kölpinsee und Stubbenfelde

 

 

Das Seebad Kölpinsee bildet zusammen mit Loddin und Stubbenfelde die Gemeinde Loddin, die sich im mittleren Teil der Insel Usedom auf einer besonders schmalen Landenge zwischen der offenen Ostsee und dem Achterwasser befindet. Während der Ortsteil Loddin am Achterwasser angelegt wurde, liegt Kölpinsee unmittelbar am Ostseestrand. Benannt ist das kleine beschauliche Dorf auf der Insel Usedom nach dem gleichnamigen schilfgesäumten Kölpinsee: ein grosser Binnensee, dessen landschaftlich natürlicher Reiz noch durch die Anwesenheit von Schwänen gesteigert wird, die sich hier tummeln. Der Kölpinsee ist ein zirka 35 ha grosser See im Gebiet der Gemeinde Loddin auf der Insel Usedom, Landkreis Ostvorpommern, Mecklenburgvorpommern (Deutschland). Der See ist nur durch eine niedrige Vordüne und einen Schutzdeich von der Ostsee getrennt. Es gibt einen Rundweg, der um den See herum führt. Der Name kommt aus dem Slawischen und bedeutet Schwanensee (colpa = Schwan).Wie viele andere Orte auf der Insel Usedom erreichte auch Kölpinsee in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts den Status eines Seebads. 1895 wird häufig als Gründungsjahr genannt. Jedoch erreichte es nie die Grösse und Eleganz der sogenannten Kaiserbäder Ahlbeck, Bansin und Heringsdorf. Die Attraktivität des Seebades Kölpinsee hat andere Ursachen: der dörfliche Charakter, der grosse Waldbestand in der Umgebung und der breite Strand zeichnen den angenehmen kleinen Ort an der Ostsee aus.